Volle Kraft auch bei Frost: Diamantrad zeigt, wie Fahrräder sicher durch den Winter kommen

Wintercheck in einer Stunde, richtige Akkupflege und eine überraschende Rechtslage: Der Traditionshersteller gibt Tipps für Radfahrerinnen und Radfahrer, die auch bei Frost, Schnee und Dunkelheit nicht auf das Rad verzichten wollen.

Dunkelheit, Regen, Frost und Schnee sind kein Grund, das Rad monatelang in den Keller zu stellen. Wie gut Winterradeln funktionieren kann, zeigt die finnische Stadt Oulu. Dort ist auch in den Wintermonaten rund jeder achte Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs. Möglich machen das beleuchtete Radwege, ein Winterdienst rund um die Uhr und Radwege, die vom Autoverkehr getrennt sind. „Radfahren ist keine Frage des Wetters, sondern eine Frage der Infrastruktur und der richtigen Vorbereitung", sagt Thomas Eichentopf von Diamantrad. Der Hersteller, einer der ältesten Fahrradmarken Deutschlands, veröffentlicht jetzt eine umfassende Checkliste, mit der Fahrräder und E-Bikes winterfest werden.

Der richtige Zeitpunkt: Ende Oktober

Diamant empfiehlt den Wintercheck für Ende Oktober. Dann fällt das Laub, und nasse Blätter machen Straßen und Radwege gefährlich rutschig. Spätestens im November, wenn erste Glätte droht, sollte das Rad vorbereitet sein. Mindestens eine Stunde sollte man dafür einplanen. Selbst bei einem Rad in schlechtem Zustand reicht meist ein Nachmittag. Die Kosten bleiben überschaubar, solange keine speziellen Fahrrad-Winterreifen oder eine neue Lichtanlage nötig sind. Diese Investition ist allemal günstiger als ein neues Rad oder ein Unfall.

E-Bike: Der Akku braucht im Winter besondere Aufmerksamkeit

Bei Minusgraden kann die Reichweite von Lithium-Ionen-Akkus auf bis zu 70 Prozent des gewohnten Werts sinken. Steigen die Temperaturen wieder, kehrt die volle Leistung zurück. Diamant rät deshalb dazu, den Akku bei Frost auch bei kurzen Pausen mit nach drinnen zu nehmen. Geladen werden sollte er erst, wenn er Zimmertemperatur erreicht hat, denn kaltes Laden kann ihn schädigen. Für längere Standzeiten gilt: Akku halb geladen bei 10 bis 20 Grad trocken lagern und den Ladezustand alle zwei bis drei Monate prüfen.

Die wichtigsten Punkte der Winter-Checkliste:

  • Reifen: Glätte ist der größte Feind von Radfahrenden, deshalb ist ausreichend Profil Pflicht. Ein simpler Trick hilft schon viel: etwas Luft ablassen. Der geringere Druck verbessert die Traktion auf Schnee. Breitere Reifen sind besonders für E-Bikes sinnvoll, weil sie höhere Antriebskräfte übertragen. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu speziellen Fahrrad-Winterreifen.
  • Licht: Klassische Seitenläufer-Dynamos versagen bei Matsch und Schnee oft. Zuverlässiger sind Naben- oder Speichendynamos mit Standlichtautomatik. Wichtig zu wissen: Fehlende, ungenutzte oder verschmutzte Beleuchtung ist laut StVZO eine Ordnungswidrigkeit und kann ein Bußgeld kosten.
  • Bremsen, Kette, Schaltung: Abgenutzte Beläge tauschen und Bremszüge fetten, damit sie auch bei Minusgraden funktionieren. Kette und Ritzel gut schmieren, denn Streusalz greift sie besonders stark an.
  • Sattel und Pedale: Ein etwas niedriger eingestellter Sattel ermöglicht es, das Rad auf glatten Wegen mit den Füßen zu stabilisieren. Gelsättel werden bei Frost steinhart. Raue Pedale oder Grip-Tape verhindern das Abrutschen.
  • Schloss: Teflon-Spray schützt vor dem Zufrieren.

Gut zu wissen: Ungeräumter Radweg muss nicht genutzt werden

Städte und Gemeinden müssen wichtige innerörtliche Radwege im Winter räumen und streuen. Geschieht das nicht, entfällt die Benutzungspflicht. Radfahrende dürfen dann auf die geräumte Fahrbahn ausweichen. Bei einem Unfall auf einem nicht gestreuten Radweg können zudem Haftungsansprüche gegen die Gemeinde bestehen. Voraussetzung ist eine angepasste Fahrweise: Auf Glatteis und in Kurven sollte man weder bremsen noch treten, sondern das Rad ausrollen lassen.

Die vollständige Checkliste mit Werkzeugtipps, zehn Regeln für die Fahrweise, Hinweisen zur Pflege bei Streusalz und Tipps zur Winterbekleidung gibt es im Diamant-Blog: www.diamantrad.com/de-DE/blog/fahrrad-winterfest-machen/

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Anton Martic

Pressekontakt, Rotwand Digitale PR GmbH

 

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Über Diamant Rad

DIAMANT ist eine Marke mit einer langen Geschichte und Tradition in der Entwicklung von innovativen Fahrrädern. Seit 1885 entwickelt DIAMANT Fahrräder für unterschiedliche Bedürfnisse. Heute steht DIAMANT für Freiheit, Abenteuer und aktiven Lifestyle auf zwei Rädern. Die Marke bietet eine breite Palette an E-Bikes, Trekking®-Rädern, Citybikes und mehr, die sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für genussorientierte oder sportliche Ausflüge geeignet sind. Diamant verwendet Materialien nach bestem Wissen und kombiniert das mit innovativer Technologie für das bestmögliche Erlebnis für seine Fahrer:innen. Auf Trustpilot bewerten Fahrer:innen Diamant als einen der besten deutschen Fahrradhersteller. Zudem haben die Bikes zahlreiche Designpreise wie den if Design Award und den Design- und Innovation Award (DI.A) erhalten.

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